MS-Geschichten: Tricia

Das ist Tricia aus der Schweiz

Wir haben MS-Kämpfer gebeten, ihre Erfahrungen mit MS und dem Tragen eines Rollators zu teilen. 

Dies ist Tricias Geschichte: 

Bei mir wurde 2018 MS diagnostiziert, aber im Nachhinein haben die Symptome schon lange vorher begonnen. Mein Haupthindernis ist die starke Müdigkeit (kognitiv und körperlich) und die Schmerzen, daher muss ich viele Kompromisse eingehen. Es gibt leider viele andere Symptome wie wie Taubheitsgefühl, Reizüberflutung, Sehstörungen und viele mehr. 
 
Um meine tägliche Energie zu priorisieren, erlaube ich meinem Körper und meinem Gehirn, sich auszuruhen, wenn sie es brauchen. Ich nehme es Tag für Tag und mache mein Wohlbefinden zur Priorität. Das heißt, ich achte auf eine gesunde Ernährung, bin körperlich aktiv, wenn es die Schmerzen zulassen, mache Yoga und Meditation, erlaube und akzeptiere meine Gefühlekurzum: Ich habe gelernt, mir selbst ein gute, fürsorgliche Freundin zu sein.  
 
Ich benutze einen Rollator nicht täglich, nur gelegentlich an „schlechten Tagen“ oder bei einem Rückfall, wenn mein Körper schwach ist. 
Der Grund, warum ich mich für byACRE entschieden habe, ist, dass der Rollator leicht ist. Ich habe nicht nur schwache (und schmerzende) Beine, sondern auch schwache Arme. Wenn ich an den „schlechten Tagen“ einen Rollator brauche und dann etwas Schweres und Sperriges schieben müsste (insbesondere beim Einsteigen in Bus oder Bahn etc.), würde das die Situation wahrscheinlich verschlimmern, nicht verbessern. 
 
Außerdem passt die pinke Farbe zu mir, weil Pink schon immer meine Motivationsfarbe im Sport war Zudem wollte ich ein Statement setzen: Gehhilfen können cool/sexy sein, sie müssen nicht langweilig sein.“ 

Ich wollte ein Statement setzen: Gehhilfen können cool/sexy sein, sie müssen nicht langweilig sein

– Tricia über die Verwendung des byACRE Carbon Ultralight Rollators 

Tricias beste Tipps:

  1. Lass dir Zeit, wirklich ZeitZu erfahren, dass man MS hat, ist nichts, was man in einigen Wochen oder Monaten verdaut (ich lerne es immer noch). 
  2. MS hat tausend Gesichter, keines davon ist gleich. Suche nach Ratschlägen bei Ärzten und an seriösen Quellen. Sprich mit anderen Betroffenen, bleibe jedoch verbunden mit dir selbst und deiner Erfahrung. Es gibt nicht „die eine MS“ und jeder erlebt sie anders. 
  3. Sei dein eigener bester Freund; sei geduldig und gütig, fordere dich selbst heraus, akzeptiere jedoch Mobilitätshilfen zu benutzen, wenn sie dir helfen, Qualität in deinen Alltag zu bringen.