MS-Geschichten: Tara

Das ist Tara aus Colorado, USA 

Wir haben MS-Kämpfer gebeten, ihre Erfahrungen mit MS und dem Tragen eines Rollators zu teilen. 

Das ist Taras Geschichte: 

„2012 nach der Geburt meiner zweiten Tochter, haben MS-Symptome begonnen sich bei mir zu zeigen. Ich habe 2016 angefangen, einen Rollator zu benutzen. Zuerst habe ich ihn nur zu Hause benutzt, und es war mir wirklich peinlich, dass ich in meinen 30ern eine Mobilitätshilfe brauchte. 
 
Die Nutzung eines Rollators war zunächst schwer zu akzeptieren. Es fühlte sich überwältigend an, meine Mobilität aufgrund von MS zu verlieren, während ich gleichzeitig eine junge Familie großzog. Mit der Zeit wurde mir klar, dass die Verwendung eines Rollators es mir leichter machte, eine bessere Ehefrau und Mutter zu sein, weil ich mit weniger Aufwand mehr erreichen konnte. Ich hatte nur ein paar Mal einen Stock benutzt, daher war die Verwendung eines Rollators eine große Umstellung, aber auch eine große Hilfe. 
 
Ich benutze jeden Tag einen Rollator, wenn ich auf den Beinen bin. Ich benutze jetzt auch manchmal einen Rollstuhl, aber mein Rollator ist immer noch eines meiner am häufigsten benutzten Mobilitätshilfen. 
 
Die Verwendung eines Rollators hat mein Leben zum Besseren verändert. Ich kann mehr Dinge erreichen und bleibe länger auf den Beinen, wenn ich es benutze. Ich kann auch öfter nach draußen gehen und Aktivitäten mit meiner Familie genießen. Das Erlernen der Benutzung eines Rollators war eines der hilfreichsten Werkzeuge auf meiner MS-Reise.” 

Mit der Zeit wurde mir klar, dass es mir mit dem Rollator leichter fiel, eine bessere Ehefrau und Mutter zu sein, weil ich mit weniger Aufwand mehr erreichen konnte” 

– Tara über den Beginn, ihren Rollator öffentlicher zu benutzen

Taras beste Tipps: 

  1. Betrachte deinen Rollator als ein Werkzeug, das hilft dir, besser zu leben. Nenne es vielleicht sogar„Schmuckstück“. 
  2. Trage Kleidung, in der du dich selbstbewusst fühlst. Wenn du erhobenen Hauptes stehst und dich wohl fühlst, ist ein Rollator leichter zu benutzen. 
  3. Sei gnädig mit dir selbst. Es kann etwas dauern, sich an eine neue MS-Diagnose und/oder die Verwendung einer Mobilitätshilfe zu gewöhnen. Es wird einfacher!